Trump in aller Ohren

Angesichts der divergierenden und emotionellen Meinungsäußerungen hier bei uns in Deutschland über den neuen Präsidenten der USA, darf man sich schon fragen, warum man in solchem Maße nicht über die deutsche Regierung streitet. Es ist als ob Trump jetzt plötzlich unser Präsident wäre. Kein Mensch regt sich darüber auf, was unsere unfähige Regierung tagtäglich an Rechtsbrüchen begeht und welchen Schaden sie dadurch dem deutschen Volke zufügt. Und wenn der Präsident eines anderes Staates verkündet, daß ihm Europa egal ist und er sich erst mal wieder um sein Land kümmern will, sind es diese Leute hier, die Trump zum Teufel wünschen, als ob sie einen Anspruch geltend machen wollten, weiterhin in der Versklavung von Hochfinanz, NATO, CIA und Konsorten ihr Dasein zu fristen. Und noch was: Wenn heute Seehofer großmächtig erklärt, daß er mit der Heiligen Angela in den Krieg – pardon, in den Wahlkampf – zieht, dann weiß man, daß bei uns alles beim alten bleiben soll. Wenn sie sich da bloß nicht verrechnen, diese scheinheiligen Marionetten.

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Absurdistan lebt

Wenn man über die empörten Diskussionen über das H-Denkmal in unserer Bundeshauptstadt liest, bei denen es darum geht, ob die eigentlich ästhetisch sehr schönen Stelen inmitten von Berlin das oder jenes darstellen und wenn man dann einige unvoreingenommene Meinungen zum Problem des H. berücksichtigt, wie zum Beispiel diejenige von Herrn Gerard Menuhin (Tell the Truth and Shame the Devil), dann ist es offentlichtlich, daß Deutschland eher Absurdistan heißen müsste, denn hier wird offensichtlich ein Scheingefecht geführt, bei dem die Sache, um die es geht, … eben ein Schein ist …. ein heiliger auf alle Fälle ….