Licht, Wahrheit, Leben.

Alle Zivilisationen haben ihr geistiges Fundament. Die entscheidende Botschaft im christlichen Abendland ist die Kreuzigung Christi und seine Auferstehung von den Toten. Das Gedenken an dieses heilige Geschehen und die Feier des Osterfestes stellen zwangsläufig einen Höhepunkt im Selbstverständnis unserer Zeit dar, weil die geistige Ausrichtung durch dieses Ereignis bestimmt wird. Wenn in einem Kulturkreis aber die Übereinstimmung mit den geistigen Grundlagen zurückgeht und die Menschen quasi „vom Glauben“ abfallen, wenn sie nicht mehr die Hinwendung an die spirituellen Fundamente ihres Lebens für notwendig erachten, wird ihnen gewissermaßen der Boden ihrer Existenz entzogen. Dann bedeutet „Leben“ nicht mehr auch die „Auferstehung“, sondern „Tod“.

Auferstehung im christlichen Sinne bedeutet den Sieg der Wahrheit, den Sieg des Guten und den Sieg des Schönen. Alle drei Begriffe werden eins im Wesen.

Das Wesen unserer Zeit ist jedoch weit von diesem Ideal entfernt. Man glaubt schon bald das Gegenteil. Die Wahrheit, die ein Julian Assange über die US-amerikanischen Kriegsverbrechen und über die von staatlichen Geheimdiensten begangenen Attentate berichtet hat, wird mit Verfolgung bestraft und kein Politiker unseres Landes findet das bemerkenswert; legitim gewählte Präsidenten anderer Länder, wie Syrien oder Venezuela, werden – auch von unseren Politikern – als Diktatoren denunziert und mit Sanktionen und Kriegen bekämpft.

Der Terror, den man beklagt, wird vom Westen selbst finanziert (s. Afghanistan, Al Quaeda, ISIS). Jeder Terror ist heute staatlich initiiert oder zumindest sanktioniert. Hat die deutsche Bundesregierung vor dem Terroranschlag am Breitscheidplatz in Berlin nicht explizit und wissentlich die Verhaftung des späteren Attentäters verhindert? Sie hat. Was war mit dem NSU-Terror? Waren nicht im Grunde nur V-Männer am Werk? Sie waren es.

‚Zerstört Deutschland, dann zerstört ihr Europa‘, sagte sinngemäß schon Churchill. Motor aller Ereignisse, meine lieben Freunde, sind heute die Weltmachtansprüche Washingtons, das alle Regierungen Europas als Vasallen hält und seine eigenen freiheitlichen Prinzipien verrät. Nach dem Terror am 11. September 2001 und nach dem Terror im Nahen Osten, wird der Terror auch Europa verwüsten, weil keiner unserer Politiker aufsteht und sagt: Schluß mit der willfährigen Ergebenheit gegenüber einer Weltmacht, die Freiheit predigt und Terror sät, die Demokratie predigt und nur die Tyrannei bringt, eine Tyrannei des Geldes, eine Tyrannei der Waffen und eine Tyrannei der Verlogenheit.

Und dann brennt Notre Dame, meine lieben Freunde. Man muß sich aber bewußt sein, daß Notre Dame niemals gebrannt hätte, wenn nicht der Westen in diesem unvorstellbaren Maße seine eigenen Ideale verraten hätte, wenn er nicht so maßlos und grundlos verlogen wäre.

Ostern ist und bleibt für uns Christen deshalb das wichtigste Fest des Jahres, das Fest der Wiederkehr von Jesus Christus, des Lichtes, der Wahrheit und des Lebens. Wir glauben daran.

Meinen Gratulanten zum Geburtstag

Nach der Feier meiner 69 Jahre ist es vor allem Dankbarkeit, die ich empfinde, für die Gnade, diesen Tag erlebt zu haben, für die Glückwünsche, für die Blumen (auch im übertragenen Sinne) und für die Geschenke, deren schönstes eine kleine Holzstatue der Muttergottes von Altötting ist, die mir meine liebe Mama geschenkt hat.

Muttergottes von Altötting, Holz mit Blattgold, Höhe 23 cm; Bezugsquelle: Fa. Vlad, Aö

Geburtstagsglückwünsche sind ja nur am Geburtstag selbst üblich. Im Voraus sind sie nicht angemessen und im Nachhinein sind sie verspätet. Diese Gleichzeitigkeit erzeugt zwischen den Gratulanten und dem Geburtstagskind das freudige Gefühl einer gleichzeitigen Teilnahme am Leben, eine Art von Solidarität mit dem Leben; denn wer weiß, wann es zu Ende ist? Alle Glückwünsche sind in die Zukunft gerichtet und diese Zukunft ist ein Thema, das mir am Herzen liegt. Da wir aber leider meistens nicht genügend Zeit haben, ausführlich unsere Gedanken, Erfahrungen und Einsichten auszutauschen, und es natürlich auch an so einem Geburtstag nicht angemessen ist, tiefsinnige Reden zu schwingen, möchte ich Euch gerne zum Beginn meines 7. Lebensjahrzehnts meine Einschätzung geben über die Welt, in der wir leben: ich möchte versuchen, mich mit Euch zu synchronisieren.

Es geht ja immer darum: Was betrachtet man als „wahr“. Den höchsten Grad an „Wahrheit“ kann für mich die Musik beanspruchen, die Wörter hingegen, die der Mensch benutzt um zu sprechen, zu schreiben und mit Hilfe derer er denkt, sind gefährlich, denn sie sind manipulierbar und sie können falsch sein.

Nun, wir schreiben das Jahr 2019, leben in Deutschland, machen unsere Arbeit, zahlen unsere Steuern, halten unsere Familien zusammen und machen uns – ausgehend vom dem, was wir als Realität wahrnehmen – unsere Gedanken um die Zukunft. Die Wahrnehmung der Realität ist, wie ich Euch, meine lieben Freunde erklären möchte, aber nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint. Das Erziehungswesen in Schulen, an Universitäten und in den Familien, die entsprechenden Quellen wie Bücher, Internet, Medien und die politischen Parteien sind wesentlich dadurch beeinflußt, daß Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird, also in unserem Fall von den Siegern der beiden Weltkriege. Dies hatte dann unsere „Umerziehung“ nach dem 2. Weltkrieg zur Folge und die anhaltende Propaganda der westlichen Siegermächte mit den Techniken der Massenbeeinflussung. Wir haben heute ein Internetdurchsuchungsgesetz, die Meinungsfreiheit wird durch moralisierende Kampfbegriffe wie z. B. „Rechtspopulismus“ oder „Islamophobie“ im Grundsatz zerstört. Politische Diskussionen zwischen Leuten, werden somit meist durch eine selbstdefinierte Moralkeule beendet. Wie soll es in einem solchen geistigen Klima möglich sein, sich sine ira et studio auszutauschen?

Wir kommen zu meinem aktuellen Anliegen: Unser jüdisch-christliches Erbe, und ich sage ganz bewußt „jüdisch-christlich“, ist ein Fundament, das durch die Ausbreitung des Islams nach Europa ernsthaft bedroht ist. Warum diese Bedrohung von vielen von uns aber überhaupt nicht erkannt wird oder in bewusster Überzeugung heruntergespielt wird, möchte ich Euch hiermit darlegen: Die Islamisierung Europas ist seit etwa 1970 das Thema der sogenannten interkulturellen bzw. interreligiösen Dialoge, die in allen europäischen Institutionen in Wirtschaft, Politik, Universitäten, Kirchen, Stiftungen und in den Medien stattfinden. Und diese Dialoge stellen den Islam ausnahmlos als Religion des Friedens und der Toleranz dar.

Verheimlicht und verschwiegen wird aber folgendes: (1) Der gesamte Nordafrikanische Raum und der Nahe und Mittlere Osten waren bis ins 7. Jahrhundert durch die die klassische, überwiegend jüdisch-christliche (und zoroastrische) Zivilisation geprägt. (2) Zwischen 632 and 1922 fanden 548 islamische Angriffskriege bzw. Schlachten gegen diese klassischen Zivilisationen statt, die zur Unterwerfung von Nordafrika, dem Nahen und mittleren Osten, der Türkei, zeitweise der iberischen Halbinsel und den Mittelmeerinseln führte. (3) Die sieben christlichen Kreuzzüge, die zwischen 1059 und 1270 stattfanden, dienten der Verteidigung gegen das Vordringen des Islam und sind in keiner Weise vergleichbar mit dem Dschihad von 1400 Jahren.

Die Schlachten des Dschihad, 622 bis 1922
Die Schlachten der Kreuzzüge, 1090 bis 1260.

Ich möchte also darauf hinwiesen, daß in der öffentlichen Diskussion diese eine Tatsache völlig ausgeklammert wird: Der Islam ist seit dem 7. Jahrhundert mit hunderten von Schlachten, grausamen Eroberungen, Versklavung und Tötung von Millionen von Andersgläubigen, und dem politischen Anspruch auf die Gültigkeit der Scharia auf einem beispielslosen Siegeszug. In der öffentlichen Wahrnehmung ist aber der Islam eine „friedliche Religion“.

Ist dies, meine lieben Freunde, mit den Tatsachen vereinbar?

Die Absicht hinter dieser Verheimlichung und diesem Verschweigen ist jedoch offensichtlich. Es geht um die Durchsetzung einer totalitären Ideologie, um die Unterwerfung unseres Landes unter Gesetze, nach denen nur der Glaube an Allah möglich ist und jeder Andersgläubige (im arabischen: Kuffar) die Wahl hat zwischen Unterwerfung oder Tod. Mit der Unterwerfung beginnt das Dhimmitum (*), mit dem Tod endet das Leben.

Sancta Maria, mater dei, ora pro nobis, nunc et in ora mortis nostrae.
Amen

*)
„Dhimmitum“ bezeichnet die Unterwerfung unter die Scharia. Ein „Dhimmi“ ist ein (wesentlich jüdisch-christlicher) Nichtmuslim, welcher der Zivilisation des Dhimmitums angehört.

Beispiele für diesbezügliche Literatur finden sich in folgenden Büchern und Quellen:

BÜCHER:
Bat Ye'Or: Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam, Zwischen Dschihad und Dhimmitude, 7. - 20. Jahrhundert, Resch Verlag, Gräfelfing, 2. Auflage, 2002.
Bat Ye'Or: Europa und das kommende Kalifat - Der Islam und die Radikalisierung der Demokratie, 2013, Duncker und Humblot, Berlin, Übersetzung aus dem englischen Original, das 2011 unter dem Titel Europe, Globalisation, and the Coming Universal Caliphate bei Fairleigh Dickinson University Press, Madison/Taenack erschienen ist.
Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören, Westend Verlag, Frankfurt/Main, 2018.
INTERNETSEITE:
https://de.europenews.dk/-Es-ist-Zeit-zu-sagen-Jetzt-reicht-es-Wahrheit-ueber-Kreuzzuege-Robert-Spencer-ueber-Folgen-verbreiteter-historische-Irrtuemer-79178.html : "Es ist Zeit zu sagen: Jetzt reicht es". Die Wahrheit über die Kreuzzüge: Robert Spencer über Folgen verbreiteter historischer Irrtümer.
VIDEO:
https://www.youtube.com/watch?v=dQvfsTmmLAU Bill Warner vergleicht den Dschihad mit den Kreuzzügen.