La perte de la verticalité

Permettez-moi, chers ami(e)s, de noter içi une découverte recente, que selon moi devrait être d’un intérêt général: A savoir que je suis tombé (non pas par hasard) sur un livre de l’archevêque Marcel Lefebvre (+1991): „Ich klage das Konzil an!“: Traduction du „J’accuse le Concile!“, Editions Saint-Gabriel, CH-1920 Matigny, 1977.
Ce livre me semble énormement important, et je regrette beaucoup de ne pas avoir été si curieux de m’interesser beaucoup plus auparavant de ce sujèt, donc de la justification de l’existence du mouvement de l’archevêque Marcel Lefebvre. Il s’agit donc – d’après ce que je commence à comprendre – d’une protection (avec mes mots:) de la verticalité comme espèce de la spiritualité réalisée dans la vie ecclésiatique catholique ansi que naturellement par nos contemporains humains en bon chrétien contre l’influence des ennemis de notre croyance et contre la Sainte Église, que dès au moment du concile des années 1962 à 1965 est bel et bien entrée en lice et a fait paraître ce qui est alors devenu très clair dans nos jours sur le plan politique: la globalisation, l’universalité, l’égalitarisme, l’indifference et le liberalisme, c’est-à-dire une manière de se verser non pas verticalement au ciel, à la vérité éternelle et la splendeur de Dieu, mais plûtot dans un espèce de fête et de divertissement de la vie terrestre mélangant et jugeant tout le monde étant similaire, indifférent et non-individuel, avec mes mots: ne pas considérant l’homme autant que portrait de Dieu, mais comme être humain avec sa nature mondaine. C’est ce que je voudrais bien nommer la considération horizontale de l’humanité, indépendante de la grâce et de l’illumination de Dieu – du vrai bien (unabhängig vom wahren Guten). Ces influences sur le concile ont été décrits en détail par S. E. l’archevêque Marcel Lefebvre. Les libéraux, les franc-maçons et les protestants se devraient avoir frottés les mains et ils en continuent à faire comme ça sans doute…

Mgr. Marcel Lefebvre

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Das Licht und die Wahrheit

Gedanken zu Weihnachten 2018

[Meiner lieben Thessie gewidmet]

In diesen Tagen um Weihnachten ist es das Licht, um das die Gedanken kreisen, um die wieder länger werdenden Tage, um die Kerzenlichter und die Lichter am Christbaum. Wir danken Gott für das Licht, das er uns mit der Geburt seines Sohnes geschickt hat, zur Erleuchtung unserer Herzen und zur Erkenntnis der Klarheit Gottes im Angesichte Jesu Christi (1)

Da liegt es das Kindlein auf Heu und auf Stroh,
Maria und Josef betrachten es froh (2).

Wir treten vor das Kind in der Krippe und es lächelt uns an, umgeben vom Wohlwollen seiner Eltern. Genitori genitoque, laus et jubilatio (3).Gott hat uns Menschen seinen Sohn geschenkt, der uns erleuchten soll mit der Erkenntnis der Liebe, der Hoffnung und der Wahrheit.

Dieses Geschenk erinnert uns immer daran, daß wir den Weg unseres Lebens nicht allein gegen müssen, „denn Du bist ja bei mir“ (4). Getragen von einem positiven Gedankenfeld und im Angesicht unseres Erlösers orientieren wir uns auf dem Weg unseres Lebens im Streben nach der Erkenntnis der Wahrheit. Dies ist eines der großen Ziele und es ist eine große Verpflichtung für uns Menschen.

Der Wahrheit Gottes, seiner ewigen Herrlichkeit, steht die conditio humana gegenüber, die irdische Wahrheit, die über die Jahrhunderte einem steten Wandel unterworfen ist. Wie sollen wir aber die irdische Wahrheit verstehen? Wie verstehen, was der Menschheit heute widerfährt? Hungersnöte, Kriege, Terror, Gewalt, Tyrannei! Wie sollen wir verstehen, was Not von Einzelnen von uns, was Armut, Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit bedeuten, was Emigration, Exil und Heimatlosigkeit?

Ich möchte versuchen, auf diese Frage zu antworten. Natürlich ist nichts so schwer wie das. Auf der einen Seite besteht ja die Tendenz, bei der Beantwortung solcher Fragen zu relativieren. „Alles fließt“ πάντα ῥεῖ sagte schon Herodot. So wird oft auch das Böse relativiert. Naivität und Zynismus halten Einkehr in das Denken der Menschen (5). Auf der anderen Seite kommt die ganze Wahrheit über die Vorgänge in der Gegenwart auch oft viel später ans Licht, deshalb hat die irdische Wahrheit immer eine zeitliche Komponente. Je länger der Zeitraum ist, den wir überblicken, desto eher wird es uns gelingen, der Wahrheit etwas näher zu kommen.

Das Leben auf Erden ist das Leben in unserem Land, in unserer Umgebung, in unserer Stadt und in unseren Familien. Dieses Leben ist dem Einfluß der Gesetze und der Mächte unterworfen, die uns regieren. Der Mensch ist ein „soziales, politisches Wesen“ – ζον πολιτικόν – zóon politikón. Aus dieser Rolle können wir Erdenbürger nicht heraus.

Die Suche nach der Wahrheit in unserer irdischen Existenz setzt also voraus, daß wir unsere Rolle als „politische Wesen“ annehmen. Politik ist seit Menschengedenken getragen von dem Willen zur Macht, zur Herrschaft von Einzelnen über Mehrere. Auch die Staatsform der Demokratie kann nicht verhindern, daß eine Minderheit, die über die Mehrheit herrscht, den Versuchungen der Macht erliegt. Es ist die Versuchung durch das Böse.

Die Realität dieser Versuchung wird mit der Tatsache unterstrichen, daß der Politik der Staaten das Wirken von Geheimdiensten und Geheimgesellschaften zugrundeliegt. So hat sich 60 Jahre nach der Öffnung der Archive der US-amerikanische Geheimdienst CIA dazu bekannt, den Militärputsch zur Entmachtung des iranischen Premierministers Mossadegh im Jahre 1953 selbst herbeigeführt zu haben.

Auch die neueren Forschungsergebnisse über die Ursaschen des Ersten und Zweiten Weltkriegs, über die Förderung des deutschen Nationalsozialismus und der russischen Oktoberrevolution aus transatlantischen Quellen, über die Fragwürdigkeit von offiziellen geschichtlichen Darstellungen, ja ihrer Erfindungen (6), zeigen die Vergangenheit in einem anderen Licht.

Diese Vergangenheit ist aber ein Teil unserer Identität, es ist die Vergangenheit unseres Landes, unserer Väter und unserer Familien. Die Suche nach der Wahrheit ist somit auch die Suche nach uns selbst. Werden wir nicht an Weihnachten durch Jesu Geburt immer wieder aufgefordert, uns selbst im Lichte der göttlichen Wahrheit neu zu finden? Ist es nicht unsere dauernde christliche Pflicht, zeit unseres Lebens auch nach dieser irdischen Wahrheit zu suchen, der Wahrheit über uns selbst, über unsere Familien und über unser Vaterland?

Die Einordnung von Ereignissen der Vergangenheit im Lichte der heutigen Forschung ergibt nun allerdings ein wesentlich verändertes Bild. Dieses Bild beeinflußt nicht nur unser eigenes Selbstverständnis, sondern zeigt vor allem auch ein Element auf, das gekennzeichnet ist durch Gewalt, Terror und Töten: das Böse.

Selbst unter maximaler Berücksichtigung von Naivität und Zynismus (7) dürfte es schwer fallen, Töten und die Zerstörung menschlichen Lebens zu relativieren. Dem 5. Gebot zu widersprechen, bedeutet, dem Leben an sich keinen Wert zu geben und somit seiner eigenen Existenz zu widersprechen. In unserem Leben auf Erden und auf der Suche nach der Wahrheit kommen wir somit zu der Erkenntnis, daß unser Leben durch das Böse bedroht ist.

Es ist eine traurige Tatsache, daß seit über hundert Jahren die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Forschungen über den böswilligen Mißbrauch der politischen Macht verhindert wird und den verantwortlichen Forschern eine Fortsetzung ihrer Arbeiten erschwert wird (8).

Antony C. Sutton (1925 – 2002) hat mit seinem opus magnum über den Einfluß der Geheimgesellschaft „Skull and Bones“ (9) den Finger auf die Wunde gelegt: das Böse wirkt in Vergangenheit und Gegenwart.

Giacomo Preparata (*1968) wurde 2005 an der Tacoma Universität Washington nach Erscheinen seines Buches über den transatlantischen Einfluß auf die Politik des Dritten Reiches (10) eine Ernennung zum Professor entgegen dem üblichen Verfahren verweigert. Das nach 10-jähriger Forschungsarbeit entstandene Werk ist nach wie vor weder Gegenstand der Auseinandersetzung mit unserer Geschichte, noch Teil des Lehrplanes in der Ausbildung unserer Kinder, obwohl an der Zuverlässigkeit und Bedeutung für das Verständnis unserer Geschichte kein Zweifel bestehen dürfte (11).

Genauso verhält es sich mit den Arbeiten von Daniele Ganser (*1972), der mit dem Erscheinen seiner Doktorarbeit über die NATO-Geheimarmeen in Europa (12) im Jahre 2005 seine Universitäts-Karriere beenden „durfte“. Wer heute bei uns über Gladio oder Staatsterror spricht, wird meistens milde belächelt. Es gibt einfach Tatsachen, vor denen man die Augen verschließt.

Sie werden uns aber auch verschlossen. Prof. Rainer Mausfeld (*1949) beschreibt als emeritierter Professor für Psychologie mit den Schwerpunkten Wahrnehmungspsychologie und Kognitionswissenschaft sehr überzeugend die Methoden der Desinformation, Propaganda und Steuerung der Bevölkerung (13). Die Anhänger der Illusion von einer heilen Welt sind deshalb (heute noch) in der Überzahl.

Weihnachten ist, und damit komme ich zum Schluß meiner Betrachtung, die liebevolle Aufforderung, das göttliche Licht unseres Christkindes auf der Erde zum Leuchten zu bringen, Gut und Böse zu unterscheiden und die Wahrheit über uns Menschen zu suchen. Das Licht bringt uns somit das wahre Leben.

In diesem Sinne wünsche ich herzlich: Frohe Weihnachten!

Referenzen und Anmerkungen:

(1) Denn Gott, der da hieß das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung von der Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi. (2. Brief des Apostel Paulus an die Korinther, 4. Kapitel, 6; nach M. Luther)
(2) aus: „Ihr Kinderlein, kommet“ (Weihnachtslied, deutsches Volksgut)
(3) aus dem Hymnus „Tantum ergo“ von Thomas von Aquin
(4) Psalm 23
(5) Auf die Ausbreitung eines banalen Nihilismus weist Robert Spaemann in seinem Buch „La perle précieuse et le nihilisme banal“ (in Catholica 1992, Nr 33, S.43-50) zitiert nach Josef Ratzinger: „Die Freiheit, das Recht und das Gute“, Rede vom 7. November 1992 vor der Aufnahme in das Institut de France, Verlag Herder, Freiburg, 1993. (6) Gerard Menuhin, Tell the Thrut and Shame the Devil, Washington D.C., 2003
(6) Gerard Menuhin, Tell the Truht and Shame the Devil, Washington D.C., 2003
(7) s . auch Fußnote 5 über den Nihilismus.
(8) Als erster Historiker ist hier Prof. Carroll Quigley (1910-1977) zu nennen, dessen Werke „Tragedy and Hope“ und „The anglo-american Establishment“ nicht nur durch Verschwinden der Druckplatten am Erscheinen verhindert wurden. Ähnliche negative Beachtung erfuhr Antony C. Sutton mit seiner Trilogie Wall Street and the Bolshevik Revolution (1974, 1981, 1999), Wall Street and FDR (1975, 1999), Wall Street and the Rise of Hitler (1976, 1999), die heute entweder als Verschwörungstheorien zitiert werden oder überhaupt nicht in die öffentliche Diskussion Einzug halten, weil sie durch das Meinungsmanagement der Massenmedien (s. auch Fußnote 13) ignoriert werden.
(9) America’s Secret Establishment: An Introduction to the Order of Skull & Bones (1983, 1986, 2002)
(10) Conjuring Hitler – How Britain and America made the Third Reich. Pluto Press, London Ann Arbor 2005
(11) Anmerkung des Verfassers: Ist es vielleicht gerade deshalb?
(12) Daniele Ganser, NATO’s secret armies. Operation Gladio and terrorism in Western Europe. Routledge, 2005
(13) Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer?, Westend Verlag, Frankfurt am Main, 2018

Das christliche Weihnachtsfest ist die letzte Bastion gegen den anrollenden Antichrist

Unser Verständnis von Weihnachten wird in der Kindheit geprägt von vielen Geheimnissen, den Englein, dem Kind in der Krippe und den Geschenken.

Erst später erkennt der aufgeweckte Geist des Erwachsenen den eigentlichen Punkt der christlichen Weihnachtsbotschaft. Das wirkliche Geheimnis, das Weihnachtswunder ist die Menschwerdung Gottes. Mensch, Yiddish: מענטשmentsh, ist eine „Person mit Integrität und Ehre“ (1). Wenn Gott Mensch wird, läßt ER sich auf uns ein, ER betrachtet uns als Seinesgleichen und stellt sich mit uns auf eine Stufe. In Seinem Angesicht besitzen wir alle unsere persönliche, unverwechselbare Einzigartigkeit und Würde.

Das christliche Weihnachtsfest mit der Menschwerdung Gottes, ist deshalb die letzte Bastion gegen instrumentalisierte „Gotteskämpfer“ und den allmächtigen Zionismus, gegen Lüge, Gewalt und Zerstörung.

Kriege gegen den Terror, für Demokratie und Menschenrechte und die Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch sind die Schlagwörter der Beliebigkeit und des Selbstbetruges; denn jedes Mal, wenn ein Mensch für diese vorgeschobenen Ideen im Kampfe sterben muß, ist es einer von uns, ein Mensch, ein unverwechselbarer Mensch, der dran glauben muß und ins Gras beißt, ein Bruder, den man lieben sollte wie sich selbst.

Das Christkind steht für eine Zukunft, die wir aber auch selbst gestalten müssen. Denn der Respekt vor dem Anderen, Moral, Wahrheitsliebe, Weisheit, Tradition und Kultur sind alles Eigenschaften, die keinem Menschen etwas kosten, man muß sie nur für sich annehmen.

In Dankbarkeit fache ich ein Feuer an vor dem Stall mit der Krippe und es ertönt der Schall der Engel. ER ist auf die Welt gekommen – Friede allen Menschen guten Willens!

 

 

(1) https://www.merriam-webster.com/dictionary/mensch