Valérie Bugault (übersetzt)

Valérie Bugault: Der Lichtblick am geistigen Horizont unseres Planeten.Der Beitrag befindet sich aufgrund redaktioneller Vereinfachung jetzt weiter unten: https://wordpress.com/post/idibus.wordpress.com/1910

Ist der Staat nicht ein Betrüger?

Ist der Staat nicht ein Betrüger, wenn er das Recht, sein gesetzliches Zahlungsmittel herauszugeben, an private, anonyme Großbanken vergeben hat, und er dafür zwar keine Druckkosten, aber Zinsen zahlt und dieses aus dem Nichts geschöpfte Zahlungsmittel auch noch zurückzahlen soll??? Oder ist er vielleicht einfach nur schön korrumpiert? Wird das Volk dadurch betrogen, wenn es nichts von diesem absurden Spiel erfährt, aber trotzdem die Zeche mit den entsprechend überhöhten Steuern zahlen muss? 2017 waren es (immerhin) 43 Mrd. € nur Zinsen…

Man wird ja wohl noch fragen dürfen.

Ergänzung: Es wird eingeräumt, daß der Staat als ein quasi unpersönliches Gebilde per se kein Betrüger sein kann, allenfalls diejenigen Personen, die ihn repräsentieren. Somit würde der Staat nur vorgeschoben, um als Vollstrecker des Willens derjenigen zu handeln, die ihn mißbrauchen. Da jedoch der Staat als „juristische Person“ die volle Rechtsfähigkeit besitzt, dürfte ihm auch eine widerrechtliche Handlung angelastet werden können. Der nächste Schritt wäre es also die juristische Relevanz des Beschriebenen zu beleuchten …

Um was es geht …

für Nina

Es ist ein interessantes Spiel auf Erden. Man will uns weismachen, dass die Amis 1969 auf dem Mond waren, dann sowieso die alten Märchen mit dem angeblichen X durch die sogenannten U.(1). Sie wissen doch, daß man uns Deutschen mit dem Strafgesetzbuch kommt, wenn wir bestimmte Fakten unserer Vergangenheit nur diskutieren wollen.

Die Fäden der Welt hält die Hochfinanz in der Hand. Das ist ja auch kein Problem bei den Summen an Zinsen, die ihnen die Staaten in den Schlund werfen müssen. Stellen Sie sich doch mal vor: die Zentralbanken der Länder sind in privaten Händen. Die Staaten selbst haben da gar nichts zu sagen, sie sind enteignet. Und zwar ist das in Deutschland schon Anfang des 20. Jahrhunderst losgegangen2.

Im Jahr 1884 besaßen 6140 Deutsche und 1462 Ausländer Anteile an der Bank.“3 „Am 30. August 1924 wurde entsprechend dem Dawes-Plan die Reichsbank eine von der Reichsregierung unabhängige Anstalt“4

Bei seiner Reichstagsrede am 30. Januar 1939 kündigte Hitler seinen Entschluss an „den bereits seit dem 30. Januar 1937 eingeschlagenen Weg der Umgestaltung der Deutschen Reichsbank vom international beeinflußten Bankunternehmen zum Noteninstitut des Deutschen Reiches zum Abschluß zu bringen.“5

Nach der Absetzung von Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht im Januar 1939 folgte – durch das Reichsbankgesetz vom 15. Juni 1939 6 – die Neuordnung und Umbenennung in Deutsche Reichsbank, die nun direkt dem „Führer und Reichskanzler“ Adolf Hitler unterstand, der damit selbst die Kredite an das Reich gewähren konnte. Fortan war die Deutsche Reichsbank ’nur noch ein Rad im Getriebe der deutschen Kriegswirtschaft‘.“ 7

Die Reichsbank ging pleite, wurde liquidiert. Bezüglich der Abfindungen konnten „Großbank-Aktionäre im Besitz ihrer Anteile bleiben, während das neue Bundesbankgesetz der Bundesrepublik private Anteile am Grundkapital der Notenbank ausschließt. Die Anteilseigner am Kapital der Reichsbank wurden also praktisch enteignet.“8

Es „wurde überdies klargestellt, daß grundsätzlich Reichsbankvermögen und Vermögen ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Golddiskontbank nicht Staats-, sondern Privateigentum gewesen waren.“9

Ergo: Seit der Liquidation der Reichsbank ist die Bundesbank in den Händen von Großbanken. Diese üben demnach die Kontrolle über die Geldpolitik aus, nicht mehr der Staat.

Der Herr über das gesetzliche Zahlungsmittel des Staates ist die Hochfinanz! Dies ist in der BRD so, ebenso wie in fast allen Ländern der Welt.

Valérie Bugault, eine promovierte französische Juristin und Autorin10 schreibt in der Zusammenfassung eines Vortrags beim Kolloquium «Réémergence de la Russie au XXIème siècle» im Centre Culturel Russe de Paris am 15. Oktober 201811:

Es gibt keine politische Macht, die monetär souverän ist. Die Präsenz von Zentralbanken ist ein Hindernis für die Ausübung von „Macht“ durch „politische“ Männer. Die Existenz von Zentralbanken hat den mechanischen Effekt, dass das „politische“ Konzept obsolet wird. Politiker und Staaten werden durch die Zentralbanken zu einer einfachen Ausdünstung der kategorischen Interessen der großen Bankiers, die ohne Einschränkung [bzgl. der Anteilseigenschaft] und ohne Gegenmacht auf der Welt regieren.
Techniken der Währungskontrolle werden von den großen Bankern über die Zentralbanken erprobt und durchgesetzt, die ihre Anonymität und die Geheimhaltung ihres Geschäfts weltweit selbst organisiert haben. Durch die Kontrolle der Allokation der Geldmittel entscheiden die Banker wirklich, wer „reich“ und wer „arm“ sein wird, sowohl auf der Ebene der Einzelpersonen als auch der Unternehmen (Mikroökonomie), als sozioökonomische Gruppen, Staaten und sogar, geografische Gebiete (Makroökonomie).
In diesem Zusammenhang wird die Schaffung von Wohlstand künstlich, sie wird von den Bankern vorangetrieben und erfüllt nur ein Ziel: ihren unstillbaren Durst nach Macht zu stillen und die Welt zu einer „Weltregierung“ zu führen, die sie definitiv auf absolute Weise kontrollieren werden. Das Modell der sitzenden Zivilisation wird endlich dem nomadischen Modell weichen.

Was aus der Misere raushilft, wäre eben, die Zentralbanken wieder ins „Reich“ heimzuholen.

😉

oder?

REFERENZEN

1 Aus strafrechtlichen Gründen kann hier nicht Klartext geschrieben werden.

2 https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43065870.html

3 Meyers Konversationslexikon. 4. Auflage, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig / Wien 1885–1892, S. 332. zitiert nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsbank

4 Reichsbankgesetz vom 30. August 1924, RGBl. II, S. 235–246.

5 http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/docpage.cfm?docpage_id=2919&language=germa

6https://web.archive.org/web/20171128172739/http://www.verfassungen.de/de/de33-45/reichsbank39.htm

7 Harold James: Die Reichsbank 1933–1945. Zwischen Wirtschaft und Politik. In: Hans Wilderotter (Hrsg.): Das Haus am Werderschen Markt. Von der Reichsbank zum Auswärtigen Amt. Jovis, Berlin 2000, ISBN 3-931321-20-7, S. 167–204, hier S. 188.

8 https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43065870.html

9 op.cit.

10 http://www.revuemethode.org/bugault.html

11 https://www.geopolitica.ru/fr/article/la-presence-dune-banque-centrale-est-elle-compatible-avec-la-souverainete-etatique

Die Perfidie (oder: Albion ist groß)

Perfidie ist etwas sehr erfolgreiches. Wenn sie nur groß und schlau genug ist, kann ihr über die Generationen Unvorstellbares gelingen.

Sie hat gewaltige Bewegungen in Gang gesetzt. Und die Gehirne der Massen gehorchen ihr.

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit haben gewütet, gemordet und alles zerstört.

Damit manche Länder nicht übermütig würden, hat sich die Perfidie den Ersten Weltkrieg ausgedacht. Feinde wurden zu Freunden und Freunde zu Feinden. Der deutsche Michel war das erste Mal besiegt.

Mit dem Sozialismus hat die Perfidie eine Wunderwaffe eingeführt und aus ihm ein blutiges, revolutionäres Schwert geschmiedet: den Kommunismus.

Die beste Perfidie war es, Freund und Feind gleichzeitig zu erfinden und beide zu kontrollieren.

Der Schabernack ist in den Zweiten Weltkrieg gemündet. Mit großer Sorgfalt und mit langem Atem hat die Perfidie ihre Kinder gezeugt, genährt und installiert. Aus einem Hirn und einem Bauch geboren, waren sie von vornherein bestimmt, den Zweiten Großen Krieg zu führen: Hitler und Stalin.

Und weiter ging ihr Treiben. Ihr nächstes Kind war eine nordatlantische Maschine zur teuflischen Befriedung der Völker im Namen der Demokratie.

Ganz nebenbei und unbemerkt gelang ihr der Clou des Jahrtausends: Die Besitzergreifung des liebsten Spielzeugs aller Menschen, des Geldes. Seit dem Beginn der Privatisierung der westlichen Zentralbanken fließen täglich still und heimlich Abermillionen, ja Abermilliarden nur für Zinsen in ihren übergroßen Schlund. Die Perfidie verschlingt bald alles Geld der Welt.

Längst sind die Völker unbemerkt versklavt. Die Gutgläubigen und Rechtschaffenen schuften sich zu Tode und wer es kapiert, wer aus der Reihe tanzt und sich widersetzt, hat ausgespielt.

So werden alle Menschen Brüder, verleugnen ihre Wurzeln, ja ihr Geschlecht. Die Welt wird eins, die Ordnung wird geschaffen.

Honi soit qui mal y pense.